KI-Transformationsprogramm für b.telligent

Kambria hat b.telligent von den ersten KI-Experimenten zur strukturierten, unternehmensweiten KI-Anwendung begleitet. In dieser Zusammenarbeit können wir den Dreiklang unserer Expertise einbringen: klare Strategie, Befähigung von Mitarbeitenden sowie die Implementierung souveräner KI-Infrastruktur und zahlreicher Anwendungsfälle.

Über das Projekt

b.telligent ist eine Unternehmensberatung für Daten, Analytics und KI. Als Teil der b.telligent Gruppe begleitet Kambria das Unternehmen bei ihrer KI-Transformation. Gemeinsam haben wir neue Werkzeuge entwickelt und Rollen, Verantwortlichkeiten und Arbeitsweisen so definiert, dass sie für eine KI-geprägte Zukunft gewappnet sind.

Das Ziel: b.telligent soll langfristig in der Lage sein, KI strategisch, souverän und wirksam einzusetzen. Dafür sollen klare Verantwortlichkeiten, eine kontrollierte technische Grundlage und breite KI-Befähigung im Unternehmen geschaffen werden. Zudem soll ein wiederholbarer Weg etabliert werden, der KI-Ideen in priorisierte Anwendungsfälle und umsetzbare Lösungen überführt.

Das Ergebnis: Ein souveräner KI-Arbeitsplatz in der eigenen Azure-Umgebung, grundlegende Schulungen für rund 400 Personen und ein vertiefendes Pionier-Programm für kleine Gruppen als Antreiber in der Organisation. Über unseren Use-Case-Factory-Ansatz haben wir zahlreiche Potenziale identifiziert und in allen Abteilungen erste KI-gestützte Prozesse implementiert. KI-Sprechstunden und eine geplante Roadshow unterstützen die dauerhafte Verankerung im Arbeitsalltag.

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„Die Zusammenarbeit mit Kambria hat uns ermöglicht, KI strategisch und praxisnah in unserem Unternehmen zu verankern.“
Klaus Blaschek
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Gründer und Geschäftsführer, b.telligent
b.telligent
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Projektgröße
9 Monate, fortlaufend · 6 Teammitglieder (Consultants, Workflow Engineers, Software Developers)
Leistungen
KI-Strategie
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KI-Implementierung
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KI-Enablement
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Technologien & Methoden
Claude Cowork
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KI-Chat-Plattform (Open WebUI)
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n8n
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Trainings & Workshops
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Use Case Factory
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KI-Sprechstunde
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Problemstellung

Der Auftrag

b.telligent hat erkannt, dass KI weit mehr als den eigenen Technologie-Stack verändern würde. Das Unternehmen musste sich auf neue Werkzeuge, Agenten und Workflows vorbereiten. Ebenso wichtig waren die menschlichen und organisatorischen Konsequenzen, wie veränderte Rollen, neue Verantwortlichkeiten, andere Entscheidungswege und eine engere Zusammenarbeit über Teamgrenzen hinweg.

Für eine erfolgreiche Verankerung von KI mussten Führung, Fachabteilungen und technische Umsetzung einem gemeinsamen Ansatz folgen. Zuständigkeiten waren zu klären, neue Rollen zu definieren, Governance-Strukturen aufzubauen und verlässliche Wege von der ersten Idee bis zur Umsetzung zu schaffen.

Wie würde KI die Arbeit im gesamten Unternehmen verändern?

Dazu gehören nicht nur neue Werkzeuge, sondern auch neu gedachte Rollen, Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege und die Zusammenarbeit zwischen Teams und KI-Lösungen.

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Allen Mitarbeitenden Zugang zu KI geben und gleichzeitig die Kontrolle behalten?

Dafür brauchte es ein Modell, das Experimente ermöglicht, ohne unkontrollierte technische oder organisatorische Risiken in der Infrastruktur, Daten oder Modelle zu schaffen.

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Wie könnte man die KI-Ideen aus den Teams strukturiert bewerten und priorisieren?

Es wurde ein klarer Prozess benötigt, um festzustellen, was intern umgesetzt werden konnte und wofür spezialisierte Entwicklung erforderlich war.

Ansatz

Unser Vorgehen: Ein Transformationsprogramm von der Strategie bis zur Umsetzung

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Strategie, Governance und Verantwortlichkeiten ausgerichtet

Bevor wir mit der Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen oder Tools begonnen haben, haben wir in Workshops mit relevanten Stakeholdern die Grundlagen der KI-Strategie erarbeitet. Im Fokus stand die Frage, wie b.telligent KI skalieren kann, ohne die Kontrolle über Modelle, Daten und Entscheidungen zu verlieren. Gemeinsam analysierten wir veränderte Rollen, Zuständigkeiten und Entscheidungswege und richteten das Programm nach dem Prinzip der „KI-Souveränität“ aus. Darauf aufbauend definierten wir Governance-Prinzipien und entwickelten ein pragmatisches Operating Model für die Skalierung.

Einen souveränen KI-Arbeitsbereich eingeführt und 400 Mitarbeitende geschult

Kambria hat den KI-Arbeitsplatz auf Basis von Open WebUI direkt in der Azure-Umgebung von b.telligent implementiert, wodurch die volle Kontrolle über Hosting und Daten gewahrt bleibt. Neben grundlegenden Schulungen für rund 400 Mitarbeitende wurden fortlaufende Online-Sprechstunden sowie eine Roadshow geplant, um neue Features und Fragen direkt im Arbeitsalltag der Standorte zu klären.

Use Cases mit Pionier-Teams entwickelt und KI-gestützte Prozesse umgesetzt

In einem zwölfwöchigen Pionier-Programm haben wir 15 Mitarbeitende befähigt, eigene KI-Assistenten zu entwickeln. Durch gezielte zeitliche Freiräume konnten sie eine echte KI-Intuition aufbauen. Parallel haben wir eine technische Gruppe von 8 Mitarbeitenden für komplexe n8n-Workflows qualifiziert. Die klare Trennung reduziert Risiken: Einfache Assistenten entstehen dezentral innerhalb definierter Leitplanken, während komplexe Automatisierungen mit sensiblen Daten, Systemzugriffen oder geschäftskritischen Entscheidungen zentral geprüft und betrieben werden. Über „Use-Case-Factories“ priorisierten wir Ideen und setzten drei End-to-End-Prozesse in Vertrieb und Marketing um.

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Wirkung

Projektergebnisse

Rund 400 Mitarbeitende für den verantwortungsvollen KI-Einsatz qualifiziert

Mit dem Zugang zum KI-Arbeitsplatz und grundlegenden Schulungen wurde ein breiter und sicherer Zugang zu KI geschaffen. Der Betrieb in der eigenen Azure-Umgebung sicherte b.telligent zugleich die vollständige Kontrolle über die technische Infrastruktur.

Klare Zuständigkeiten für einfache und komplexe KI-Lösungen geschaffen

b.telligent hat ein effektives Operating Model für die Entwicklung einfacher KI-Assistenten ebenso wie komplexer, wartungsintensiver Agenten und Workflows etabliert. Die klare Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen technischer Einheit und nichttechnischen Pioneer-Gruppen nutzt die jeweiligen Fähigkeiten der Mitarbeitenden gezielt.

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Einen wiederholbaren Weg von der KI-Chance bis zur Umsetzung etabliert

Durch die „Use-Case-Factories" ist eine strukturierte Pipeline für KI-Potenziale aus verschiedenen Teilen des Unternehmens entstanden. Drei Prozesse in Vertrieb und Marketing sind bereits vollständig neu und KI-gestützt aufgesetzt worden.

Referenz

„Die Zusammenarbeit mit Kambria hat uns ermöglicht, KI strategisch und praxisnah in unserem Unternehmen zu verankern.“

„Gemeinsam haben wir eine klare Richtung entwickelt, unsere Teams befähigt und erste Lösungen mit spürbarem Nutzen umgesetzt.“

Klaus Blaschek
Gründer und Geschäftsführer, b.telligent
Learnings

Schlüssel-Erkenntnisse

KI-Transformation erfordert ein neues Betriebsmodell

Eine KI-Strategie muss mehr als Technologieauswahl und Anwendungsfälle berücksichtigen. Unternehmen brauchen Klarheit darüber, wer Entscheidungen trifft, wie Teams zusammenarbeiten, wo technische Verantwortung liegt und wie aus Experimenten verlässliche Lösungen werden.


KI-Zeit muss von der Führung priorisiert werden

Mitarbeitende können KI nur dann an realen Aufgaben erproben, Grenzen erkennen und Vertrauen in ihr eigenes Urteil entwickeln, wenn dafür verbindlich Zeit vorgesehen ist und breiter Zugriff auf KI geschaffen wird. Dafür muss die Unternehmensführung KI-Arbeit klar priorisieren und ihr gegenüber dem Tagesgeschäft einen festen Stellenwert geben.


Komplexe Workflows und Agenten brauchen klare technische Verantwortung

Chatbasierte Assistenten können häufig von vielen Mitarbeitenden selbst erstellt und geteilt werden. Workflows und Agenten benötigen stärkere technische Verantwortung, da sie zusätzliche Risiken in den Bereichen Sicherheit, Datenverarbeitung, Wartung und Qualität mit sich bringen können. Eine spezialisierte interne Einheit schafft den passenden Ausgleich.

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